Landwirtschaftliche Flächen verkaufen: Der ultimative Leitfaden 2026 | AgrarKapital Ratgeber
Ratgeber•4. Januar 2026

Landwirtschaftliche Flächen verkaufen: Der ultimative Leitfaden 2026

Landwirtschaftliche Flächen verkaufen: Der ultimative Leitfaden 2026
Landwirtschaftliche Flächen verkaufen: Der ultimative Leitfaden 2026

Der Verkauf von Ackerland, Grünland oder Wald ist eine Entscheidung von großer Tragweite, die oft über Generationen hinweg reift. Vielleicht stehen auch Sie gerade vor diesem Schritt und fragen sich: Was ist mein Land wirklich wert und wie kann ich sicherstellen, dass ich den besten Preis erziele? Die Entscheidung, landwirtschaftliche Flächen zu verkaufen, wirft viele Fragen auf - von der komplexen Wertermittlung über die Suche nach einem vertrauenswürdigen Käufer bis hin zu den steuerlichen Fallstricken, die den Gewinn schmälern können. Die Sorge, den Prozess allein und ohne klaren Fahrplan zu durchlaufen, ist dabei nur allzu verständlich.

Genau hier setzt unser ultimativer Leitfaden für 2026 an. Wir nehmen Sie an die Hand und führen Sie Schritt für Schritt durch den gesamten Verkaufsprozess, von der ersten Überlegung bis zum erfolgreichen Vertragsabschluss. Sie erfahren, wie eine professionelle Wertermittlung funktioniert, welche Dokumente Sie benötigen und wie Sie steuerliche Aspekte zu Ihrem Vorteil nutzen. Am Ende dieses Artikels werden Sie nicht nur einen realistischen Verkaufspreis für Ihre Flächen kennen, sondern auch die Sicherheit haben, den Verkauf souverän, diskret und mit maximalem Ertrag zu meistern.

Grundlagen: Welche landwirtschaftlichen Flächen können Sie verkaufen?

Wenn Sie darüber nachdenken, landwirtschaftliche Flächen zu verkaufen, ist der erste und wichtigste Schritt, die genaue Art Ihrer Grundstücke zu kennen. Nicht jede Agrarfläche ist gleich - die spezifische Nutzungsart hat einen erheblichen Einfluss auf den Wert, die potenzielle Käufergruppe und die Verkaufsstrategie. Aber was sind landwirtschaftliche Flächen genau und wie werden sie unterschieden? Eine klare Abgrenzung ist die Basis für eine erfolgreiche Wertermittlung und Vermarktung.

Um diese grundlegenden Unterschiede besser zu verstehen, sehen Sie sich dieses hilfreiche Video an:

Bevor Sie den Prozess starten, sollten Sie sich mit den wichtigsten Begriffen vertraut machen. Jedes Grundstück ist im Grundbuch eingetragen, das die Eigentumsverhältnisse offiziell festhält. Innerhalb einer Gemarkung (einem Katasterbezirk) wird Ihr Land in ein oder mehrere Flurstücke unterteilt - die kleinsten buchungsfähigen Einheiten. Diese drei Begriffe bilden die administrative Grundlage für jeden Verkauf.

Ackerland: Das Rückgrat der Landwirtschaft

Ackerland sind Flächen, die primär für den Anbau von Feldfrüchten wie Getreide, Mais oder Zuckerrüben genutzt werden. Der Wert wird maßgeblich durch die Bodenqualität, ausgedrückt in Bodenpunkten (Ackerzahl), die Lage und die Größe des Flurstücks bestimmt. Typische Käufer sind aktive Landwirte, die ihren Betrieb erweitern möchten, sowie Kapitalanleger, die Ackerland als stabile Wertanlage sehen.

Grünland: Wiesen und Weiden

Als Grünland bezeichnet man dauerhaft als Wiese oder Weide genutzte Flächen, die meist zur Futtergewinnung oder als Weidefläche dienen. Entscheidende Wertfaktoren sind hier die Futterqualität, die Erreichbarkeit und mögliche Naturschutzauflagen, die die Nutzung einschränken können. Hauptinteressenten sind Viehhalter, Pferdebesitzer, aber auch Naturschutzorganisationen, die Flächen zur Biotop-Pflege suchen.

Forstwirtschaftliche Flächen (Wald)

Hierbei handelt es sich um Grundstücke, die mit Bäumen bestanden sind und zur Holzwirtschaft oder als Erholungsraum dienen. Der Wert eines Waldes hängt stark von der Baumart (z. B. Fichte vs. Eiche), dem Alter des Baumbestands und der Zugänglichkeit für die Holzernte ab. Potenzielle Käufer sind oft Forstwirte, Jäger, die ein eigenes Revier suchen, oder private Investoren, die Holz als nachwachsenden Rohstoff schätzen.

Der Verkaufsprozess: In 7 Schritten erfolgreich Ihre Agrarfläche verkaufen

Der Verkauf von Ackerland, Grünland oder Wald ist eine bedeutende finanzielle Entscheidung. Ein strukturierter Ablauf gibt Ihnen dabei die nötige Sicherheit und hilft, kostspielige Fehler zu vermeiden. Von der sorgfältigen Vorbereitung über die professionelle Vermarktung bis zum finalen Notartermin - jeder Schritt ist entscheidend. Dieser Fahrplan führt Sie sicher durch den gesamten Prozess und zeigt, wie eine professionelle Begleitung den Weg zum erfolgreichen Abschluss erheblich vereinfachen kann.

Schritt 1-2: Vorbereitung und professionelle Wertermittlung

Eine gründliche Vorbereitung ist das Fundament für einen reibungslosen Verkauf. Stellen Sie zunächst alle relevanten Unterlagen zusammen. Dazu gehören in der Regel:

  • Ein aktueller Grundbuchauszug
  • Die Flurkarte zur genauen Lage der Parzellen
  • Bestehende Pacht- oder Nutzungsverträge
  • Nachweise über Bodenqualität oder Ertragsmesszahlen

Der Schlüssel zum Erfolg ist eine realistische Preisvorstellung. Ein zu hoher Preis schreckt Interessenten ab, ein zu niedriger verschenkt Ihr Kapital. Eine professionelle Bewertung berücksichtigt Faktoren wie Bodenqualität, Lage, Größe und regionale Marktpreise. Methoden für die offizielle Wertermittlung für Agrarflächen sind komplex und erfordern Expertise. Eine kostenlose Erstbewertung durch einen Fachmann ist daher ein unverzichtbarer erster Schritt. Lassen Sie jetzt unverbindlich den Wert Ihrer Fläche schätzen.

Schritt 3-4: Vermarktungsstrategie und Käufer finden

Sie haben zwei Hauptoptionen: die diskrete Vermarktung oder die öffentliche Ausschreibung. Eine diskrete Ansprache von vorgemerkten Käufern schützt Ihre Privatsphäre und verhindert Unruhe in der Region. Eine öffentliche Ausschreibung kann hingegen einen höheren Verkaufspreis erzielen. Die richtige Strategie hängt von Ihrer Fläche und Ihren Zielen ab. Die Zielgruppe ist vielfältig und reicht von lokalen Landwirten, die ihren Betrieb erweitern wollen, über Kapitalanleger und Investoren bis hin zu Stiftungen. Sobald ein ernsthafter Interessent gefunden ist, ist eine Bonitätsprüfung unerlässlich, um die Zahlungsfähigkeit sicherzustellen, bevor Sie in die Preisverhandlung eintreten.

Schritt 5-7: Notartermin, Bezahlung und Übergabe

Wenn Sie sich mit einem Käufer einig sind, wird der Verkauf rechtlich besiegelt. Der Notar agiert als neutrale Instanz, setzt den Kaufvertrag auf und beurkundet ihn. Er stellt sicher, dass alle gesetzlichen Vorgaben erfüllt sind. Die Kaufpreiszahlung erfolgt sicher über ein Notaranderkonto. Erst wenn der vollständige Betrag eingegangen ist, veranlasst der Notar die Eigentumsumschreibung im Grundbuch (die sogenannte Auflassung). Nach diesem finalen Schritt erfolgt die offizielle Übergabe der Fläche an den neuen Eigentümer. Damit ist der Prozess, Ihre landwirtschaftliche Flächen zu verkaufen, erfolgreich abgeschlossen.

Wertermittlung: Was ist mein Ackerland oder Wald wirklich wert?

Der Preis ist der entscheidende Faktor, wenn Sie landwirtschaftliche Flächen verkaufen möchten. Doch die Wertermittlung ist zugleich der komplexeste Schritt im gesamten Prozess. Viele Eigentümer orientieren sich zunächst an den Bodenrichtwerten ihrer Gemeinde. Diese bieten zwar einen ersten Anhaltspunkt, sind aber oft ungenau, da sie lediglich Durchschnittswerte für eine ganze Region darstellen und die individuellen Eigenschaften Ihres Grundstücks nicht berücksichtigen. Eine realistische Preisfindung erfordert eine detaillierte Analyse, denn der finale Wert Ihrer Fläche hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, die weit über die reine Lage hinausgehen.

Der gesamte Handel mit Agrarland unterliegt zudem spezifischen Regelungen, die im Grundstückverkehrsgesetz (GrdstVG) verankert sind. Diese gesetzlichen Vorgaben können die Käuferzielgruppe einschränken und somit die Nachfrage und den erzielbaren Preis direkt beeinflussen.

Objektive Wertfaktoren

Diese Faktoren sind direkt mit dem Grundstück verbunden und bilden die Grundlage jeder Bewertung. Sie sind messbar und lassen sich relativ einfach vergleichen:

  • Lage und regionale Nachfrage: Liegt die Fläche in einer Gunstlage mit hoher Nachfrage durch expandierende Agrarbetriebe oder in der Nähe eines Ballungszentrums mit Interesse von Kapitalanlegern? Die regionale Marktsituation ist ein entscheidender Preistreiber.
  • Bodenqualität und Ertragspotenzial: Die Bodengüte, ausgedrückt in Bodenpunkten (auch Ackerzahl oder Grünlandzahl), ist das wichtigste Kriterium für die landwirtschaftliche Nutzung. Höhere Bodenpunkte bedeuten höheres Ertragspotenzial und somit einen höheren Wert.
  • Größe, Zuschnitt und Erreichbarkeit: Große, zusammenhängende und gut geschnittene Parzellen sind für Landwirte effizienter zu bewirtschaften und erzielen pro Hektar einen höheren Preis als kleine, zerstückelte oder schwer zugängliche Flächen.
  • Eintragungen im Grundbuch: Belastungen wie Wegerechte, Leitungsrechte für Strom oder Gas sowie Vorkaufsrechte können den Wert mindern, da sie die Nutzungsmöglichkeiten einschränken.

Subjektive und vertragliche Faktoren

Neben den physischen Eigenschaften spielen vertragliche und potenzielle Gegebenheiten eine ebenso große Rolle. Diese Faktoren erfordern eine genaue Prüfung der Unterlagen und eine Einschätzung zukünftiger Entwicklungen:

  • Bestehende Pachtverträge: Ein langfristiger Pachtvertrag mit einer niedrigen Pacht kann den Verkaufswert erheblich senken, da der neue Eigentümer die Fläche nicht selbst nutzen oder neu verpachten kann. Umgekehrt kann ein kurzer, marktgerechter Vertrag attraktiv sein.
  • Fördermittel und Zahlungsansprüche: Die mit der Fläche verbundenen EU-Zahlungsansprüche stellen einen eigenen Vermögenswert dar und werden oft mitverkauft, was den Gesamtpreis erhöht.
  • Naturschutzauflagen: Ist das Grundstück Teil eines Schutzgebietes (z.B. FFH-Gebiet) oder als Ausgleichsfläche ausgewiesen? Solche Auflagen können die Bewirtschaftung einschränken, aber in manchen Fällen auch den Wert steigern.
  • Potenzial für alternative Nutzungen: Das größte Wertsteigerungspotenzial liegt oft außerhalb der Landwirtschaft. Die Eignung für Solarparks, Windkraftanlagen oder die Umwandlung in Bauland (Bauerwartungsland) kann den Wert vervielfachen.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Der wahre Wert Ihres Acker- oder Waldlandes ergibt sich erst aus dem Zusammenspiel all dieser Punkte. Eine pauschale Bewertung anhand von Bodenrichtwerten greift zu kurz und birgt die Gefahr, dass Sie Ihre landwirtschaftlichen Flächen unter Wert verkaufen. Nur eine individuelle und professionelle Analyse stellt sicher, dass Sie einen marktgerechten und fairen Preis erzielen.

Steuern & Recht: Diese Fallstricke müssen Sie kennen

Der Verkauf landwirtschaftlicher Flächen ist mehr als nur ein Geschäft - er ist ein komplexer Vorgang mit erheblichen steuerlichen Konsequenzen. Fehler in der Planung können teuer werden und Ihren Erlös empfindlich schmälern. Eine frühzeitige, professionelle Beratung durch einen auf Landwirtschaft spezialisierten Steuerberater ist daher kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Wir geben Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Themen, die Sie kennen müssen.

Privatvermögen vs. Betriebsvermögen

Die wichtigste Frage für die Besteuerung lautet: Gehört die Fläche zu Ihrem Privat- oder Betriebsvermögen? Wenn Sie landwirtschaftliche Flächen verkaufen, die sich im Privatvermögen befinden und die Spekulationsfrist abgelaufen ist, ist der Gewinn in der Regel steuerfrei. Eine Fläche zählt zum Privatvermögen, wenn sie nie Teil eines land- oder forstwirtschaftlichen Betriebs war. Stammt die Fläche jedoch aus einem aktiven oder auch ruhenden Betrieb, zählt sie zum Betriebsvermögen. Der Veräußerungsgewinn ist dann fast immer einkommensteuerpflichtig.

Die Spekulationsfrist von 10 Jahren

Für Grundstücke im Privatvermögen gilt eine Spekulationsfrist von zehn Jahren. Verkaufen Sie eine Fläche innerhalb von zehn Jahren nach dem Kauf, unterliegt der Gewinn als „privates Veräußerungsgeschäft“ Ihrer persönlichen Einkommensteuer. Die Frist beginnt mit dem Datum des Kaufvertrags und endet mit dem Datum des Verkaufsvertrags. Der Spekulationsgewinn berechnet sich aus dem Verkaufspreis abzüglich der Anschaffungskosten und der Veräußerungskosten. Eine Ausnahme bei Eigennutzung, wie sie bei Wohnhäusern gilt, ist für Agrarflächen praktisch irrelevant.

Weitere steuerliche Aspekte

Neben der zentralen Frage nach Privat- oder Betriebsvermögen gibt es weitere wichtige Punkte zu beachten. Eine sorgfältige Prüfung Ihrer individuellen Situation ist entscheidend.

  • Betriebsaufgabe: Wenn Sie mit dem Verkauf der Flächen Ihren gesamten landwirtschaftlichen Betrieb aufgeben, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen (z. B. Alter über 55 Jahre) erhebliche Steuerfreibeträge in Anspruch nehmen, die die Steuerlast deutlich senken.
  • Geerbte Flächen: Bei geerbtem Grund und Boden wird für die Spekulationsfrist nicht das Datum der Erbschaft, sondern das ursprüngliche Anschaffungsdatum durch den Erblasser herangezogen.
  • Grunderwerbsteuer: Diese Steuer fällt bei jedem Grundstücksverkauf an, wird aber in der Regel vom Käufer getragen. Die Höhe variiert je nach Bundesland (zwischen 3,5 % und 6,5 % des Kaufpreises).

Die steuerlichen Regelungen sind komplex und hängen stark von Ihrer persönlichen Situation ab. Um sicherzustellen, dass Sie alle Vorteile nutzen und kostspielige Fehler vermeiden, ist eine professionelle Begleitung unerlässlich. Die Experten von AgrarKapital unterstützen Sie dabei, den Verkaufsprozess rechtssicher und steueroptimiert zu gestalten.

Warum ein spezialisierter Agrarmakler die beste Wahl ist

Der Verkauf von Acker- und Grünland ist eine komplexe Angelegenheit, die sich grundlegend vom Verkauf einer Wohnimmobilie unterscheidet. Spezifische Faktoren wie Bodenqualität, Pachtverträge, EU-Subventionen und das Grundstücksverkehrsgesetz spielen eine entscheidende Rolle. Ohne tiefgreifendes Fachwissen riskieren Eigentümer, ihre Flächen unter Wert zu veräußern oder in rechtliche Fallstricke zu geraten. Ein auf Agrarimmobilien spezialisierter Makler ist daher nicht nur eine Unterstützung, sondern ein strategischer Partner, der Ihnen Zeit, Nerven und letztlich bares Geld spart.

Der Vergleich zwischen einem Privatverkauf und der Beauftragung eines Profis macht den Unterschied deutlich: Während Sie sich selbst um Bewertung, Unterlagen, Vermarktung und Verhandlung kümmern müssen, erhalten Sie vom Experten ein professionelles Gesamtpaket.

Marktkenntnis und Netzwerk

Ein entscheidender Vorteil liegt im exklusiven Zugang zu einem geprüften Netzwerk. Wir kennen den Markt und seine Akteure - von regionalen Landwirten, die ihre Betriebe erweitern wollen, bis hin zu überregionalen Investoren und Stiftungen, die nach stabilen Wertanlagen suchen.

  • Zugang zu solventen Käufern: Wir greifen auf einen vorgemerkten Kundenstamm zu und können Ihre Fläche gezielt den passenden Interessenten anbieten, oft ohne öffentliche Ausschreibung.
  • Regionale Preisexpertise: Wir kennen die tatsächlichen Marktpreise, die oft deutlich von den amtlichen Bodenrichtwerten abweichen, und können so den Wert Ihrer Fläche präzise ermitteln.
  • Gezielte Vermittlung: Ob Ackerland, Grünland oder Forst - wir finden den Käufer, dessen Suchprofil exakt zu Ihrem Angebot passt.

Diskrete und professionelle Abwicklung

Der Verkauf von Land ist oft eine persönliche und sensible Angelegenheit, besonders in ländlichen Gemeinschaften. Diskretion ist daher unser oberstes Gebot. Wir gewährleisten Ihre Anonymität während des gesamten Prozesses und steuern die Vermarktung so, dass unnötige Unruhe im lokalen Umfeld vermieden wird. Von der Erstellung eines aussagekräftigen Exposés über die Beschaffung aller relevanten Unterlagen bis hin zur Koordination von Besichtigungen - wir übernehmen die gesamte Organisation und Kommunikation professionell und zuverlässig.

Verhandlungsgeschick und Sicherheit

Wenn Sie Ihre landwirtschaftliche Flächen verkaufen, ist das Ziel klar: der bestmögliche Preis. Dank unserer Erfahrung und unseres täglichen Umgangs mit Käufern und Verkäufern führen wir die Verhandlungen auf Augenhöhe und erzielen für Sie ein optimales Ergebnis, das oft weit über dem liegt, was im Privatverkauf erreichbar wäre. Darüber hinaus begleiten wir Sie sicher durch alle rechtlichen und notariellen Schritte. Wir prüfen Verträge, klären Fragen zum Vorkaufsrecht und stellen sicher, dass der gesamte Prozess von der ersten Anfrage bis zur finalen Beurkundung rechtssicher und zu Ihrem Vorteil abläuft.

Der Aufwand eines Privatverkaufs wird häufig unterschätzt. Die Alternative ist ein reibungsloser, sicherer und profitabler Prozess an der Seite eines Experten. Sie gewinnen nicht nur finanzielle Sicherheit, sondern auch wertvolle Zeit. Profitieren Sie von unserer Expertise. Kontaktieren Sie uns für ein Erstgespräch.

Der nächste Schritt: Maximieren Sie den Wert Ihrer Agrarflächen

Wie dieser Leitfaden gezeigt hat, ist der Verkauf von Ackerland, Wald oder Grünland mehr als nur eine simple Transaktion - es ist eine weitreichende strategische Entscheidung. Eine präzise Wertermittlung bildet das Fundament, während die Kenntnis der komplexen steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen entscheidend für einen maximalen Erlös ist. Wenn Sie erfolgreich Ihre landwirtschaftliche flächen verkaufen möchten, ist die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Partner unerlässlich, um kostspielige Fehler zu vermeiden und das volle Potenzial Ihres wertvollen Besitzes auszuschöpfen.

Als Ihr spezialisierter Agrarmakler für Bayern verstehen wir die regionalen Gegebenheiten wie kein anderer. Unsere Expertise und unser Netzwerk haben es uns ermöglicht, allein im Jahr 2024 bereits über 180 Hektar erfolgreich für unsere Klienten zu vermitteln. Wir garantieren Ihnen eine absolut diskrete, professionelle und für Sie gewinnbringende Abwicklung von Anfang bis Ende. Der erste und wichtigste Schritt ist, den wahren Wert Ihres Landes zu kennen.

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Häufige Fragen zum Verkauf von Agrarflächen

Wie lange dauert der Verkauf einer landwirtschaftlichen Fläche in der Regel?

Die Dauer für den Verkauf einer landwirtschaftlichen Fläche variiert stark und hängt von Faktoren wie Lage, Nachfrage und der Komplexität des Verkaufs ab. In der Regel sollten Sie mit einem Zeitraum von drei bis zwölf Monaten rechnen. Dieser Prozess umfasst die Vorbereitung, die Vermarktung, die Verhandlungen sowie die notarielle Beurkundung. Insbesondere die Einholung der Genehmigung nach dem Grundstückverkehrsgesetz kann einige Wochen bis Monate in Anspruch nehmen und den Abschluss verzögern.

Welche Kosten kommen beim Verkauf auf mich zu (Makler, Notar, Steuern)?

Die Hauptkosten umfassen die Maklerprovision, die sich meist zwischen 3 % und 6 % des Verkaufspreises bewegt und oft zwischen Käufer und Verkäufer geteilt wird. Die Notarkosten für die Vertragsbeurkundung trägt in der Regel der Käufer. Kosten für die Löschung von Grundschulden fallen jedoch beim Verkäufer an. Beachten Sie zudem die mögliche Spekulationssteuer, wenn Sie die Fläche weniger als zehn Jahre besessen haben. Eine steuerliche Beratung ist hier unerlässlich.

Kann ich auch eine verpachtete landwirtschaftliche Fläche verkaufen?

Ja, Sie können problemlos verpachtete landwirtschaftliche Flächen verkaufen. Der Grundsatz „Kauf bricht nicht Pacht“ (§ 566 BGB) bedeutet, dass der bestehende Pachtvertrag auf den neuen Eigentümer übergeht. Der Käufer tritt also in Ihre rechtliche Position als Verpächter ein und übernimmt alle Rechte und Pflichten aus dem Vertrag. Für Kapitalanleger kann eine langfristig verpachtete Fläche sogar besonders attraktiv sein, da sie eine sichere Rendite verspricht.

Muss ich dem Pächter ein Vorkaufsrecht einräumen?

Ein gesetzliches Vorkaufsrecht für den Pächter selbst besteht in der Regel nicht. Allerdings kann im Pachtvertrag ein solches Recht vertraglich vereinbart worden sein. Zudem existiert nach dem Reichssiedlungsgesetz ein Vorkaufsrecht für gemeinnützige Siedlungsunternehmen. Diese können das Recht ausüben, um die Fläche beispielsweise dem Pächter zur Aufstockung seines Betriebes anzubieten. Prüfen Sie daher unbedingt Ihren Pachtvertrag und die lokalen Gegebenheiten.

Wie finde ich den richtigen Makler für landwirtschaftliche Flächen?

Suchen Sie gezielt nach einem Makler, der auf Agrarimmobilien spezialisiert ist. Ein guter Agrarmakler kennt den regionalen Markt, verfügt über ein Netzwerk potenzieller Käufer wie Landwirte und Investoren und kann den Wert Ihrer Fläche fachkundig einschätzen. Fragen Sie nach Referenzen, bisherigen Verkäufen in Ihrer Region und der geplanten Vermarktungsstrategie. Eine Mitgliedschaft in Berufsverbänden wie dem IVD kann ein zusätzliches Qualitätsmerkmal sein.

Was sind Bodenpunkte und warum sind sie für den Verkaufspreis so wichtig?

Bodenpunkte, auch als Bodenzahl oder Ackerzahl bekannt, sind ein Maß für die natürliche Ertragsfähigkeit und Qualität des Bodens. Die Skala reicht von 1 bis 100, wobei 100 für den fruchtbarsten Boden steht. Diese Kennzahl ist entscheidend für den Verkaufspreis, da sie direkt das Ertragspotenzial der Fläche widerspiegelt. Ein Acker mit 80 Bodenpunkten erzielt einen deutlich höheren Preis pro Hektar als einer mit nur 30 Punkten, da er höhere Ernten verspricht.

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