Ackerland in Oberbayern kaufen: Ihr Leitfaden für 2026


Wussten Sie, dass die Preise für landwirtschaftliche Flächen in Top-Lagen wie dem Landkreis Erding oder Ebersberg seit 2014 um durchschnittlich 115 Prozent nach oben geklettert sind? Wer heute Ackerland in Oberbayern kaufen will, merkt schnell, dass der Markt mit Quadratmeterpreisen von oft über 15 Euro völlig überhitzt wirkt. Es ist frustrierend, wenn attraktive Flächen gar nicht erst öffentlich erscheinen oder das Vorkaufsrecht der Siedlungsgesellschaften den mühsam ausgehandelten Deal im letzten Moment zunichtemacht.
In diesem Leitfaden für 2026 erfahren Sie, wie Sie diese Hürden meistern und sich wertstabile Agrarflächen sichern, bevor andere überhaupt davon erfahren. Ich zeige Ihnen, wie Sie das Bodenverkehrsgesetz rechtssicher handhaben und den fairen Marktwert für Ackerböden mit hoher Bodenpunktzahl präzise ermitteln. Wir schauen uns die Strategien für den Zugang zu Off-Market-Deals an und gehen Schritt für Schritt den Prozess von der ersten Besichtigung bis zum Notartermin durch.
Wichtigste Erkenntnisse
- Verstehen Sie die aktuelle Marktdynamik 2026 und warum die Nähe zur Metropolregion München die Bodenpreise in Landkreisen wie Freising und Erding massiv beeinflusst.
- Erfahren Sie, wie Sie die rechtlichen Hürden des Grundstückverkehrsgesetzes (GrdstVG) erfolgreich meistern, wenn Sie wertvolles Ackerland in Oberbayern kaufen möchten.
- Lernen Sie die Bedeutung von Bodenpunkten und der Ackerzahl kennen, um die Produktivität und den fairen Marktwert einer Fläche objektiv zu bewerten.
- Entdecken Sie einen strategischen 5-Schritte-Kaufprozess und warum der Zugang zu exklusiven Off-Market-Angeboten oft entscheidender ist als die Suche auf öffentlichen Portalen.
- Nutzen Sie das Fachwissen spezialisierter Experten wie AgrarKapital, um sich durch fundierte Bedarfsanalysen und regionales Know-how einen entscheidenden Marktvorteil zu sichern.
Der Markt für Ackerland in Oberbayern: Status Quo 2026
Der Markt für landwirtschaftliche Nutzflächen in Oberbayern markiert im Jahr 2026 erneut bundesweite Höchststände. Wer heute ackerland in oberbayern kaufen möchte, bewegt sich in einem Umfeld extremer Knappheit und massiven Nachfragedrucks. Die Region profitiert von einer einzigartigen Kombination aus hochproduktiven Böden und einer enormen Wirtschaftskraft. In den Top-Lagen der Landkreise Erding, Freising und Dachau haben sich die Preise seit 2016 nahezu verdoppelt. Aktuelle Auswertungen der Gutachterausschüsse zeigen, dass für erstklassige Ackerflächen Quadratmeterpreise aufgerufen werden, die andernorts für Gewerbeflächen üblich sind. Die Landwirtschaft konkurriert hier unmittelbar mit dem Ausbau der Infrastruktur und dem Siedlungsdruck der Landeshauptstadt.
Die Flächenversiegelung bleibt ein kritischer Preistreiber. In Bayern werden täglich etwa 11 Hektar Land für Siedlungs- und Verkehrszwecke beansprucht. Diese Verknappung macht den Boden zu einem der begehrtesten Sachwerte Deutschlands. Institutionelle Investoren und private Family Offices sehen Oberbayern als "sicheren Hafen". Sie schätzen die politische Stabilität und die physische Unvermehrbarkeit des Gutes. Während die Volatilität an den Aktienmärkten zunimmt, bietet der oberbayerische Boden eine wertstabile Basis, die unabhängig von kurzfristigen Wirtschaftszyklen funktioniert.
Regionale Preisunterschiede: Vom Voralpenland bis zur Hallertau
Die Bodenrichtwerte in Oberbayern folgen einem klaren Gefälle. Im Norden, speziell in der Hallertau, bestimmen Sonderkulturen das Preisniveau. Hier zahlen Käufer für Hopfenflächen oft signifikante Aufschläge. Im Gegensatz dazu stehen die südlichen Landkreise im Voralpenland, wo die Ackerzahlen aufgrund der Topografie meist niedriger ausfallen und die Grünlandnutzung dominiert. Der "München-Effekt" überlagert jedoch oft die natürliche Bodenqualität. Innerhalb eines 50-Kilometer-Radius um München steigen die Preise unabhängig von der Ertragsmesszahl, da Spekulationen auf künftige Umwidmungen den Markt beeinflussen. In Regionen wie dem oberbayerischen Gäuboden sichern hingegen Ackerzahlen von über 85 die rein landwirtschaftliche Werthaltigkeit ab.
Ackerland als Wertanlage: Rendite vs. Wertsteigerung
Beim Investment in Agrarflächen müssen Anleger zwischen laufenden Erträgen und langfristigem Zuwachs unterscheiden. Die reine Pachtrendite liegt 2026 meist nur zwischen 0,7 und 1,3 Prozent. Wer jedoch ackerland in oberbayern kaufen konnte, profitierte in der letzten Dekade von einer durchschnittlichen Wertsteigerung von 5 bis 7 Prozent pro Jahr. Das Land dient primär als Inflationsschutz und zur Diversifikation des Portfolios. Steuerlich sollten Nicht-Landwirte beachten, dass der Erwerb von Flächen über 1 bis 2 Hektar in Bayern oft dem Grundstücksverkehrsgesetz unterliegt, was den Zugang für reine Kapitalanleger reguliert. Die steuerliche Behandlung als Privatvermögen oder Betriebsvermögen entscheidet zudem maßgeblich über die Rentabilität nach Steuern bei einem späteren Wiederverkauf.
Rechtliche Hürden: Das Grundstückverkehrsgesetz in Bayern
Wer ackerland in oberbayern kaufen möchte, stößt unweigerlich auf das Grundstückverkehrsgesetz (GrdstVG) aus dem Jahr 1961. Dieses Gesetz bildet das regulatorische Rückgrat des landwirtschaftlichen Bodenmarktes. Es verfolgt das Ziel, land- und forstwirtschaftliche Flächen in den Händen von Landwirten zu halten und eine ungesunde Verteilung von Grund und Boden zu verhindern. In Oberbayern unterliegen Verkäufe meist ab einer Größe von 0,5 oder 2 Hektar, abhängig von der jeweiligen Landkreisverordnung, einer strikten Genehmigungspflicht.
Die Genehmigungsbehörde am zuständigen Landratsamt entscheidet nicht allein. Sie zieht das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) als Sachverständigenrat hinzu. Die Behörden prüfen jeden Vertrag auf drei Hauptkriterien: die Agrarstruktur, die Betriebsgröße und den Kaufpreis. Ein Vertrag wird abgelehnt, wenn die Veräußerung eine "unreale Preisgestaltung" aufweist. In der bayerischen Rechtsprechung liegt diese Grenze oft bei 20 Prozent über dem regionalen Bodenrichtwert. Zudem darf der Verkauf nicht dazu führen, dass lebensfähige landwirtschaftliche Betriebe durch den Verlust von Flächen in ihrer Existenz gefährdet werden.
Besondere Relevanz hat der Status des "privilegierten Landwirts". Als solcher gilt, wer die Landwirtschaft beruflich ausübt, daraus seinen Lebensunterhalt bestreitet und über eine entsprechende fachliche Qualifikation verfügt. Wenn Sie als Investor oder Privatperson ohne landwirtschaftlichen Hintergrund agieren, ist Ihr Kaufvertrag schwebend unwirksam, solange ein privilegierter Landwirt ein konkretes Erwerbsinteresse zu den gleichen Konditionen anmeldet. In Oberbayern ist der Flächendruck durch die hohe Dichte an Milchviehbetrieben und Biogasanlagen besonders intensiv; hier finden sich fast immer Landwirte, die als Interessenten auftreten.
Das Vorkaufsrecht der Siedlungsunternehmen
Siedlungsunternehmen agieren als staatlich beauftragte Organe zur Sicherung der Agrarstruktur. Sie treten in den Kaufvertrag ein, wenn ein Nicht-Landwirt eine Fläche erwerben will, die ein aufstockungsbedürftiger Landwirt benötigt. Nach der notariellen Beurkundung hat die Behörde eine Frist von drei Monaten, um das Vorkaufsrecht auszuüben. Um Fallstricke zu vermeiden, sollten Käufer im Vorfeld prüfen, ob die Fläche an einen aktiven Landwirt verpachtet ist. Eine frühzeitige Beratung zur Marktlage in Oberbayern kann helfen, Strategien wie langfristige Pachtverträge oder Kooperationen zu entwickeln, die den Kauf absichern.
Der Genehmigungsprozess: Schritt für Schritt zum Grundbucheintrag
Der rechtliche Weg zum Eigentum beginnt beim Notar. Dieser übersendet den Vertrag an das Landratsamt, welches die Prüfung einleitet. In Oberbayern dauert dieses Verfahren im Regelfall zwischen acht und zwölf Wochen. Das AELF befragt in dieser Zeit lokale Landwirte nach deren Kaufinteresse. Erst wenn die Genehmigungsbescheinigung vorliegt, wird die Grunderwerbsteuer fällig. Für eine reibungslose Prüfung verlangen die Behörden oft einen Kapitalnachweis sowie eine Darlegung der künftigen Nutzung. Ohne diese behördliche Bestätigung bleibt der Grundbucheintrag verwehrt, selbst wenn der Kaufpreis bereits gezahlt wurde.

Qualitätscheck: Was eine erstklassige Ackerfläche ausmacht
Wer Ackerland in Oberbayern kaufen möchte, muss die nackten Zahlen hinter dem Alpenpanorama sehen. Die Bodenpunkte, oft als Ackerzahlen bezeichnet, definieren den Ertragswert auf einer Skala von 1 bis 100. In den fruchtbaren Lössgebieten nördlich von München oder im Gäuboden erreichen Spitzenflächen Werte von 80 bis 90 Punkten. Im südlichen Voralpenland sind dagegen 45 bis 55 Punkte der Standard. Diese Zahl ist die harte Währung bei Preisverhandlungen, da sie direkt die Düngemittel-Effizienz und das Ertragspotenzial widerspiegelt.
Die Topographie spielt in Oberbayern eine Sonderrolle. Während flache Parzellen die effiziente Bewirtschaftung mit 12-Meter-Sämaschinen erlauben, mindern Hanglagen ab einer Neigung von 15 Prozent den Wert erheblich. Solche Flächen verursachen höhere Treibstoffkosten und bergen ein massives Erosionsrisiko bei Starkregenereignissen. Käufer sollten zudem die klimatische Resilienz prüfen. Flächen mit gesicherten Wasserrechten nach dem Bayerischen Wassergesetz (BayWG) erzielen 2024 Aufschläge von bis zu 25 Prozent, da sie Schutz gegen sommerliche Trockenperioden bieten.
Ein oft unterschätzter Faktor ist der Zustand der Drainage. Veraltete Tonsysteme aus den 1960er Jahren sind häufig verstopft, was zu Staunässe führt. Eine Sanierung kostet pro Hektar schnell zwischen 5.000 € und 8.000 €. Ebenso wichtig sind die bestehenden Pachtverhältnisse. Läuft ein Pachtvertrag noch über acht Jahre zu einem niedrigen Zins, mindert das den aktuellen Verkehrswert der Fläche für Eigennutzer massiv.
Ackerland vs. Grünland: Wo liegen die Unterschiede beim Kauf?
In Bayern unterliegt Grünland einem strengen Umbruchverbot gemäß dem Bayerischen Naturschutzgesetz. Eine Umwandlung in wertvolleres Ackerland ist in Schutzgebieten oder bei Hangneigungen über 15 Prozent nahezu ausgeschlossen. Preislich liegt Ackerland in Oberbayern oft 30 bis 50 Prozent über den Werten für Wiesen und Weiden. Wer strategisch Ackerland in Oberbayern kaufen will, betrachtet Grünland eher als ökologische Ausgleichsfläche oder für die Tierhaltung, da das Renditepotenzial im Marktfruchtbau hier deutlich geringer ausfällt.
Infrastruktur und Lage: Mehr als nur Koordinaten
Moderne Landmaschinen benötigen Platz. Zufahrtswege müssen mindestens 3,50 Meter breit und für Achslasten von 10 Tonnen ausgelegt sein. Ein entscheidendes Kriterium ist die Arrondierung. Zusammenhängende Flächen von 10 Hektar sind pro Quadratmeter wertvoller als fünf verstreute 2-Hektar-Parzellen, da Rüstzeiten und Anfahrtswege entfallen. Die Nähe zu regionalen Abnehmern wie der BayWa oder lokalen Biogasanlagen reduziert Transportkosten und sichert die langfristige Rentabilität der Investition.
Der Kaufprozess: In 5 Schritten zum Ackerland in Oberbayern
Wer gezielt Ackerland in Oberbayern kaufen möchte, benötigt einen strukturierten Plan, da der Markt in dieser Region zu den kompetitivsten in ganz Europa gehört. Der Erwerbsprozess gliedert sich in fünf entscheidende Phasen.
Zuerst steht die Bedarfsanalyse an. Käufer müssen klären, ob die Fläche zur Eigenbewirtschaftung oder als wertstabile Kapitalanlage zur Verpachtung dient. In Oberbayern erzielen Ackerflächen oft Pachtpreise zwischen 450 und 1.200 Euro pro Hektar, abhängig von der Bodenqualität. Danach folgt die Suche und Identifikation. Da öffentliche Portale nur einen Bruchteil des Marktes abbilden, ist der Zugang zu Insider-Informationen entscheidend. Im dritten Schritt, der Wertermittlung, geht es darum, den fairen Preis jenseits von Liebhaberpreisen zu finden. Hierbei spielen die Bodenpunkte, die in Regionen wie dem Gäuboden oft Werte über 80 erreichen, eine zentrale Rolle.
Die Vertragsgestaltung bildet den vierten Schritt. Hier sind spezifische Klauseln für Agrarimmobilien nötig, insbesondere im Hinblick auf das Vorkaufsrecht der Siedlungsgesellschaften nach dem Grundstückverkehrsgesetz. Den Abschluss bildet die Abwicklung. Diese umfasst die Genehmigung durch das Landwirtschaftsamt, die Zahlung des Kaufpreises und die physische Übergabe der Bewirtschaftung, die meist zum Ende des landwirtschaftlichen Wirtschaftsjahres am 30. September erfolgt.
Diskrete Suche: Der Vorteil von Off-Market-Angeboten
In Oberbayern herrscht eine ausgeprägte Kultur der Diskretion. Viele Landwirte und Erben bevorzugen den Verkauf unter der Hand, um soziale Unruhe im Dorf oder Neid in der Nachbarschaft zu vermeiden. Rund 82 Prozent der Transaktionen finden ohne öffentliche Ausschreibung statt. Ein Netzwerk zu lokalen Multiplikatoren und die direkte Ansprache von Eigentümern durch Experten sind hier der Schlüssel. Dieser diskrete Weg verhindert oft langwierige Bieterverfahren und ermöglicht den Zugriff auf erstklassige Flächen, die niemals auf einem Portal erscheinen würden.
Finanzierung von Agrarflächen: Besonderheiten und Banken
Die Finanzierung von landwirtschaftlichem Boden erfordert spezialisierte Partner. In Bayern sind die Landwirtschaftliche Rentenbank sowie regionale Genossenschaftsbanken führend. Im aktuellen Marktumfeld 2026 kalkulieren Investoren mit Zinsbindungen zwischen 3,8 und 4,5 Prozent. Der notwendige Eigenkapitalanteil liegt meist bei 25 bis 35 Prozent des Kaufpreises, da die Beleihungswerte von Ackerland konservativ eingestuft werden. Käufer sollten zudem die Grunderwerbsteuer in Bayern von 3,5 Prozent sowie Notarkosten von etwa 1,5 bis 2 Prozent in ihre Liquiditätsplanung einbeziehen.
AgrarKapital: Ihr Partner für exklusive Agrarflächen in Bayern
AgrarKapital hat sich als spezialisierter Makler fest in der Region Oberbayern etabliert. Unser Fokus liegt auf der Vermittlung landwirtschaftlicher Nutzflächen, die oft unter Ausschluss der breiten Öffentlichkeit gehandelt werden. Allein im Kalenderjahr 2024 begleitete unser Team Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von über 180 Hektar vermittelter Fläche. Dieser Erfolg resultiert aus einem tiefen Verständnis für die regionalen Besonderheiten zwischen der Donau und den Alpen. Wer heute ackerland in oberbayern kaufen möchte, trifft auf einen Markt, der von hoher Nachfrage und begrenztem Angebot geprägt ist. Wir bieten Kaufinteressenten daher eine kostenlose Erstberatung sowie eine präzise Bewertung potenzieller Flächen an, um fundierte Investitionsentscheidungen zu ermöglichen.
Diskretion bildet das Fundament unserer täglichen Arbeit. Hochwertige Agrartransaktionen in Bayern sind sensible Vorgänge, die oft familiäre oder betriebliche Umstrukturierungen betreffen. Wir schützen die Privatsphäre unserer Mandanten durch einen geschlossenen Vermarktungsprozess. Statt Flächen auf Massenportalen zu präsentieren, führen wir Käufer und Verkäufer gezielt zusammen. Dies verhindert unnötiges Aufsehen und sichert eine reibungslose Abwicklung ohne störende Einflüsse von außen.
Unsere Expertise im oberbayerischen Bodenrecht
Der Erwerb von Agrarflächen in Bayern unterliegt strengen gesetzlichen Rahmenbedingungen, insbesondere dem Grundstücksverkehrsgesetz. Unsere Berater verfügen über langjährige Erfahrung in der direkten Kommunikation mit den lokalen Landwirtschaftsämtern, etwa in Freising, Erding oder Rosenheim. Wir unterstützen Sie aktiv bei der Argumentation gegenüber Genehmigungsbehörden, um die erforderlichen Zustimmungserklärungen effizient zu erwirken. Dabei greifen wir auf ein gewachsenes Netzwerk zu spezialisierten Notaren und Steuerberatern in Freising und Umgebung zurück. Diese Fachleute sind mit den steuerlichen Besonderheiten der Land- und Forstwirtschaft bestens vertraut; sie helfen beispielsweise bei der Reinvestition von Veräußerungsgewinnen nach § 6b EStG oder bei komplexen Erbschaftsangelegenheiten.
Warum AgrarKapital den Unterschied macht
Wir verstehen uns nicht als reine Vermittler, sondern als strategische Berater für Ihre landwirtschaftliche Investition. Unsere Betreuung ist persönlich und reicht von der ersten Anfrage über die detaillierte Standortanalyse bis zur tatsächlichen Schlüsselübergabe vor Ort. Durch unsere profunde Marktkenntnis garantieren wir eine faire Preisgestaltung, die sich an realen Bodenrichtwerten und der tatsächlichen Ertragsmesszahl (EMZ) orientiert. Wir kennen die Bodenbeschaffenheit in den verschiedenen Landkreisen genau und wissen, wo sich ein Investment langfristig lohnt. Wenn Sie nachhaltig in die bayerische Urproduktion investieren wollen, ist eine präzise Kenntnis der lokalen Pachtpreise und Bewirtschaftungsformen unerlässlich.
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Der Wettbewerb um fruchtbare Böden in Bayern verschärft sich im Jahr 2026 zusehends. Wer nachhaltig ackerland in oberbayern kaufen möchte, muss die rechtlichen Fallstricke des Grundstückverkehrsgesetzes souverän meistern. Eine exzellente Bodenqualität ist dabei die Grundvoraussetzung für langfristige Erträge. AgrarKapital begleitet Sie mit tiefgreifender Marktkenntnis durch diesen komplexen Prozess. Wir haben allein im Geschäftsjahr 2024 über 180 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche erfolgreich an neue Eigentümer vermittelt. Diese Spezialisierung auf den bayerischen Markt macht uns zu Ihrem idealen Partner für diskrete und rechtssichere Transaktionen. Profitieren Sie von unserem Netzwerk und unserer Erfahrung, um sich die besten Flächen vor der Konkurrenz zu sichern. Wir bieten Ihnen eine fundierte Entscheidungsgrundlage durch unsere kostenlose und unverbindliche Marktwertanalyse. Ihr Vorhaben verdient eine professionelle Begleitung auf Augenhöhe. Machen Sie heute den ersten Schritt zu Ihrer neuen Ackerfläche.
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Häufig gestellte Fragen zum Kauf von Ackerland
Darf ich als Nicht-Landwirt in Oberbayern Ackerland kaufen?
Ja, Sie dürfen als Nicht-Landwirt Ackerland in Oberbayern kaufen, doch der Erwerb unterliegt einer Genehmigungspflicht nach dem Grundstückverkehrsgesetz. Ab einer Größe von 0,5 Hektar prüft die zuständige Kreisverwaltungsbehörde, ob ein Haupterwerbslandwirt die Fläche zum Marktwert benötigt. Meldet ein lokaler Landwirt dringenden Eigenbedarf an, wird die Genehmigung für den Verkauf an den Nicht-Landwirt regelmäßig abgelehnt.
Wie hoch ist der aktuelle Preis für einen Hektar Ackerland in Bayern 2026?
Die Prognosen für das Jahr 2026 deuten auf einen Durchschnittspreis von etwa 78.000 Euro pro Hektar in Bayern hin. In den begehrten Regionen Oberbayerns liegen die Preise oft deutlich höher, wobei Spitzenwerte in Landkreisen wie Erding oder Dachau 130.000 Euro pro Hektar überschreiten können. Diese Schätzung basiert auf der kontinuierlichen Preissteigerung von jährlich etwa 5 Prozent seit dem Jahr 2015.
Was passiert, wenn die BBV LandSiedlung ihr Vorkaufsrecht ausübt?
Wenn die BBV LandSiedlung das gesetzliche Vorkaufsrecht ausübt, tritt sie anstelle des Käufers in den bestehenden Kaufvertrag ein. Der Verkäufer erhält den vereinbarten Kaufpreis direkt von der Siedlungsgesellschaft, während der ursprüngliche Käufer das Nachsehen hat. Dieses Instrument wird genutzt, um Flächen gezielt an aufstockungsbedürftige Landwirte weiterzugeben und so die regionale Agrarstruktur in Oberbayern zu erhalten.
Wie finde ich heraus, ob eine Fläche als Ackerland oder Grünland gelistet ist?
Den offiziellen Status einer Fläche finden Sie im Auszug aus dem Liegenschaftskataster (ALKIS), den das zuständige Vermessungsamt gegen eine Gebühr ausstellt. Dort ist die Nutzungsart mit Kürzeln wie "A" für Ackerland oder "Gr" für Grünland festgeschrieben. Wer gezielt Ackerland in Oberbayern kaufen möchte, sollte zusätzlich das bayerische iBalis-System prüfen, da dort die aktuell bewirtschafteten Feldstücke und deren Nutzungskategorien für Förderungen hinterlegt sind.
Welche Nebenkosten fallen beim Kauf von landwirtschaftlichen Flächen an?
Beim Kauf müssen Sie mit Nebenkosten von insgesamt etwa 5,5 bis 7,5 Prozent des Kaufpreises rechnen. Die Grunderwerbsteuer in Bayern beträgt moderate 3,5 Prozent, während für Notargebühren und die Eintragung im Grundbuch zirka 2 Prozent anfallen. Falls ein Makler involviert ist, kommt eine Provision von meist 3,57 Prozent inklusive Mehrwertsteuer hinzu. Bei einem Kaufpreis von 200.000 Euro belaufen sich die Zusatzkosten somit auf mindestens 11.000 Euro.
Kann ich gekauftes Ackerland sofort selbst bewirtschaften?
Eine sofortige Bewirtschaftung ist nur möglich, wenn das Grundstück pachtfrei verkauft wird. Da in Oberbayern rund 55 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen verpachtet sind, übernehmen Sie als Käufer oft bestehende Pachtverträge nach dem Prinzip "Kauf bricht Pacht nicht". Sie müssen dann die vertraglichen Kündigungsfristen einhalten, die häufig eine Kündigung bis zum dritten Werktag eines Pachtjahres für den Ablauf des nächsten Pachtjahres vorsehen.
Wie wird die Bodenqualität in Bayern offiziell gemessen?
Die Bodenqualität wird in Bayern durch die Ackerzahl ausgedrückt, die auf einer Skala von 1 bis 100 die natürliche Ertragsfähigkeit beschreibt. Dieser Wert wird im Rahmen der amtlichen Bodenschätzung ermittelt und berücksichtigt Bodenart, Zustandsstufe und Entstehungsart sowie klimatische Bedingungen. In den fruchtbaren Lössgebieten Oberbayerns erreichen die Böden oft Werte über 80, während steinige Böden in Waldnähe häufig nur Werte um 30 erzielen.
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