Landwirtschaftliche Flächen in Niederbayern kaufen: Der Experten-Leitfaden 2026


Hätten Sie gedacht, dass der Preisunterschied für landwirtschaftliche Flächen in Niederbayern zwischen dem fruchtbaren Gäuboden und den Höhenlagen des Bayerischen Waldes oft mehr als 120.000 € pro Hektar beträgt? Diese enorme Spanne macht deutlich, dass Pauschalpreise in der Agrarbranche eine gefährliche Illusion sind. Sicherlich kennen Sie das ungute Gefühl, wenn die Preisgestaltung im Landkreis Straubing-Bogen oder Passau völlig undurchsichtig erscheint. Oft blockiert zudem die Sorge vor dem Vorkaufsrecht der Bayerischen Landessiedlung (BLS) wichtige Investitionen oder geplante Verkäufe.
Dieser Experten-Leitfaden für 2026 gibt Ihnen die nötige Sicherheit zurück. Wir zeigen Ihnen exakt, wie Sie Bodenwerte bei Ackerzahlen von über 80 Punkten richtig deuten und rechtliche Hürden im Grundstücksverkehrsgesetz souverän meistern. Sie erhalten eine fundierte Entscheidungsgrundlage, um Ihre Investition abzusichern oder beim Verkauf den maximalen Marktwert zu erzielen. Wir begleiten Sie von der detaillierten Bodenanalyse bis zum rechtssicheren Notartermin durch alle Besonderheiten des niederbayerischen Agrarmarktes.
Wichtigste Erkenntnisse
- Verstehen Sie, warum die hohe Bodenbonität und die spezifische Wasserverfügbarkeit Niederbayern zu einem der wertvollsten und ertragreichsten Agrarstandorte Deutschlands machen.
- Analysieren Sie aktuelle Preisentwicklungen und Marktdaten der letzten fünf Jahre, um fundierte Investitionsentscheidungen für landwirtschaftliche flächen niederbayern zu treffen.
- Meistern Sie die rechtlichen Rahmenbedingungen des Grundstückverkehrsgesetzes (GrdstVG) und erfahren Sie, wie Sie den Genehmigungsprozess der Behörden erfolgreich durchlaufen.
- Entdecken Sie die Vorteile diskreter Off-Market-Deals und wie Sie über spezialisierte regionale Netzwerke Zugang zu exklusiven Flächen ohne öffentliche Inserate erhalten.
Marktüberblick: Landwirtschaftliche Flächen in Niederbayern 2026
Niederbayern festigt im Jahr 2026 seine Position als agrarischer Spitzenstandort in Deutschland. Mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von rund 440.000 Hektar bietet der Regierungsbezirk eine enorme Vielfalt für Käufer und Pächter. Wer landwirtschaftliche flächen niederbayern erwerben möchte, trifft auf einen Markt, der durch exzellente Bodenbonitäten und eine tief verwurzelte bäuerliche Tradition geprägt ist. Dieser Überblick über Niederbayern verdeutlicht die geographische und wirtschaftliche Relevanz der Region zwischen der Donau und dem Bayerischen Wald.
Der Markt unterteilt sich im Wesentlichen in drei Kategorien:
- Ackerland: Hochwertige Böden, die vor allem in den Gunstlagen Spitzenerträge bei Getreide und Sonderkulturen liefern.
- Grünland: Unverzichtbar für die Milchviehhaltung, konzentriert im voralpinen Hügelland und den Randlagen.
- Forstflächen: Steigendes Interesse durch CO2-Zertifikate und nachhaltige Holzproduktion, besonders im Bayerischen Wald.
Die Nachfragetrends zeigen 2026 eine stabile Entwicklung. Landwirtschaftliche Flächen gelten weiterhin als inflationsgeschütztes Sachwertinvestment. Die Bodenpreise verzeichneten im letzten Kalenderjahr einen moderaten Anstieg von etwa 2,7 Prozent. Ein entscheidender Faktor für die Standortattraktivität ist der Klimawandel. Während im trockeneren Gäuboden Investitionen in moderne Bewässerungssysteme die Rentabilität sichern, gewinnen wasserreiche Lagen im Hügelland für langfristige Strategien an Bedeutung.
Der Gäuboden: Die Kornkammer Bayerns
Die Region rund um Straubing und Deggendorf verfügt über Lössböden mit bis zu 100 Bodenpunkten. Diese Bodenqualität ist bundesweit eine Seltenheit. Da nur etwa 0,45 Prozent dieser Flächen jährlich auf den freien Markt kommen, ist der Wettbewerb extrem hoch. Fruchtfolgen mit Zuckerrüben, Weizen und zunehmend Feldgemüse bestimmen das Bild. Die Pachtwerte haben hier ein Niveau erreicht, das oft über 1.150 Euro pro Hektar liegt, was die hohe Wertschöpfungskraft der landwirtschaftliche flächen niederbayern in dieser Zone unterstreicht.
Hügelland und Bayerischer Wald: Alternative Standorte
Im Rottal und dem Passauer Land ist die Bewirtschaftung aufgrund der Topographie kleinteiliger und forstwirtschaftlich geprägt. Hier bieten sich Potenziale für Betriebe, die auf Grünlandwirtschaft oder ökologische Nischen setzen. Ein klarer Vorteil sind die Kaufpreise, die oft 30 bis 40 Prozent unter den Spitzenwerten des Gäubodens liegen. Forstflächen im Bayerischen Wald werden 2026 verstärkt als ökologische Ausgleichsflächen nachgefragt, was den Marktwert in diesen einstigen Randlagen stabilisiert.
Bodenbonität und Ertragspotenzial: Was niederbayerisches Land wertvoll macht
Der Kaufpreis für landwirtschaftliche flächen niederbayern orientiert sich primär an der natürlichen Leistungsfähigkeit des Bodens. In Regionen wie dem Gäuboden finden Investoren Bodenqualitäten vor, die zu den absoluten Spitzenwerten in Deutschland zählen. Die Bodenbeschaffenheit bestimmt direkt, welche Kulturen angebaut werden können und wie hoch die jährliche Rendite pro Hektar ausfällt. Werden amtliche Agrar-Bodenpreise für Bayern herangezogen, zeigt sich eine deutliche Korrelation zwischen der Bodenpunkte-Anzahl und den aufgerufenen Marktpreisen.
Neben der reinen Qualität spielt die Wasserverfügbarkeit eine wachsende Rolle für die Wertermittlung. Während die tiefgründigen Lössböden in den Landkreisen Straubing-Bogen und Deggendorf Feuchtigkeit exzellent speichern, erfordern sandigere Standorte in anderen Teilen Niederbayerns oft zusätzliche Investitionen in Bewässerungssysteme. Ein weiterer entscheidender Preisfaktor sind bestehende Pachtverträge. Flächen mit langfristigen Bindungen, die oft über 9 bis 12 Jahre laufen, werden häufig mit einem Preisabschlag von 10 bis 15 Prozent gehandelt. Das liegt daran, dass eine Eigennutzung oder eine Anpassung an aktuelle Marktpachten erst zeitlich verzögert möglich ist.
Ertragsmesszahl (EMZ) verstehen und nutzen
Die Ertragsmesszahl ist die zentrale Währung beim Landkauf. Sie drückt die natürliche Ertragsfähigkeit eines Ackers aus. In den Spitzenlagen Niederbayerns wird die 90er-Marke regelmäßig geknackt, punktuell erreichen Flächen sogar Werte von 100. Käufer sollten vor dem Notartermin unbedingt den Auszug aus dem Liegenschaftskataster prüfen. Dort ist die EMZ präzise dokumentiert. Ein Unterschied von lediglich 10 Bodenpunkten kann den Verkehrswert bereits um mehrere tausend Euro pro Hektar beeinflussen.
Infrastruktur und Erreichbarkeit
Moderne Landwirtschaft benötigt Raum für effiziente Logistik. Schläge unter einer Größe von 2 Hektar oder sehr unregelmäßige Grundstücksformen erschweren den Einsatz von GPS-gesteuerten Großmaschinen. Die Nähe zu bedeutenden Abnehmern, wie der Zuckerfabrik in Plattling oder großen Biogasanlagen, steigert den Wert der landwirtschaftliche flächen niederbayern zusätzlich, da Transportwege kurz bleiben. Arrondierte Flächen, also direkt zusammenhängende Grundstücke, erzielen am Markt oft Aufschläge von bis zu 20 Prozent gegenüber zersplittertem Streubesitz.
Für eine fundierte Entscheidung beim Kauf oder Verkauf ist eine präzise Standortanalyse unerlässlich. Lassen Sie sich bei der Wertermittlung Ihrer Agrarflächen von Experten unterstützen, um das volle Potenzial Ihres Kapitals auszuschöpfen.

Preisentwicklung und Marktdaten für Agrarflächen in Niederbayern
Die Nachfrage nach landwirtschaftliche flächen niederbayern bleibt auf einem Rekordniveau. Werfen wir einen Blick auf die harten Fakten der letzten fünf Jahre. Zwischen 2019 und 2024 verzeichnete die Region einen kontinuierlichen Preisanstieg von durchschnittlich 4,2 % pro Jahr. Kostete ein Hektar Ackerland im Jahr 2019 im regionalen Schnitt noch etwa 64.000 €, müssen Käufer im Jahr 2025 mit Werten um die 82.000 € kalkulieren. Niederbayern nimmt damit eine interessante Mittelstellung im bayerischen Vergleich ein. Während Oberbayern mit Spitzenpreisen von oft über 130.000 € pro Hektar für viele Investoren unerschwinglich wird, bietet die Oberpfalz mit etwa 48.000 € zwar günstigere Einstiege, aber oft geringere Bodenqualitäten.
Mehrere Faktoren befeuern diese Dynamik massiv. Die Bodenknappheit ist das Hauptargument. Nur etwa 0,5 % der gesamten Agrarfläche stehen jährlich überhaupt zum Verkauf. Zusätzlich drängen außerlandwirtschaftliche Investoren in den Markt, die Land als Inflationsschutz nutzen. Die Konkurrenz durch erneuerbare Energien verschärft die Lage. Flächen, die sich für Photovoltaik-Freiflächenanlagen eignen, erzielen Preise, die weit über dem reinen landwirtschaftlichen Ertragswert liegen. Bis Ende 2026 prognostizieren Marktanalysten eine weitere Preissteigerung von insgesamt 7 % bis 9 %, da das Angebot stagniert, während die Nachfrage durch staatliche Förderprogramme für ökologische Transformation stabil bleibt.
Preise nach Landkreisen im Vergleich
Innerhalb Niederbayerns existiert ein starkes Preisgefälle. Der Landkreis Straubing-Bogen führt die Statistik an. In den Gunstlagen des Gäubodens erreichen die Preise für landwirtschaftliche flächen niederbayern Spitzenwerte von bis zu 120.000 € pro Hektar. Auch Landshut profitiert von der Nähe zur Metropolregion München, was die Preise stabil über 95.000 € hält. Deutlich moderater zeigen sich die Landkreise Regen und Freyung-Grafenau. Hier finden Käufer bereits Flächen ab 19.000 € bis 31.000 € pro Hektar. Ein Blick auf die Pachtpreise lohnt sich zur Wertermittlung: In Straubing-Bogen werden Pachten von 900 € pro Hektar erzielt, während sie im Bayerischen Wald oft bei unter 250 € liegen.
Ackerland vs. Waldgrundstücke
Waldflächen haben sich in den letzten 24 Monaten zu einem "Sicheren Hafen" für Kapitalanleger entwickelt. Während Ackerland direkt von Agrarsubventionen und Erntepreisen abhängt, bietet Wald eine ökologische Rendite durch CO2-Zertifikate. Die Bewertung von Forstflächen ist jedoch komplexer. Hier entscheiden nicht nur die Bodenpunkte, sondern die Baumartenzusammensetzung und das Bestandsalter. Ein Hektar hochwertiger Mischwald wird aktuell mit 14.000 € bis 24.000 € bewertet. Strategische Investoren setzen vermehrt auf Mischbetriebe. Die Kombination aus Acker und Forst puffert wirtschaftliche Risiken ab, da forstwirtschaftliche Erträge oft antizyklisch zu den Getreidemärkten verlaufen.
- Straubing-Bogen: Höchste Bodenqualität (bis 90 Bodenpunkte), Preise bis 120.000 €/ha.
- Passau/Deggendorf: Stabiles Mittelfeld, Preise zwischen 65.000 € und 85.000 €/ha.
- Regen/Freyung: Günstiger Einstieg für Forst- und Grünlandwirtschaft ab 19.000 €/ha.
Rechtliche Rahmenbedingungen beim Erwerb in Bayern
Der Kauf von Agrarland folgt in Bayern strengen Regeln, die im Grundstückverkehrsgesetz (GrdstVG) verankert sind. Dieses Gesetz soll verhindern, dass landwirtschaftliche Flächen in Niederbayern zum reinen Spekulationsobjekt werden. Jede Veräußerung ab einer Größe von meist 0,5 Hektar muss der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde zur Genehmigung vorgelegt werden. Die Behörde prüft dabei drei zentrale Kriterien: die Agrarstruktur, die ungesunde Verteilung des Bodens und die Angemessenheit des Kaufpreises.
Ein entscheidender Faktor ist die Vermeidung von Preismissbrauch. Liegt der vereinbarte Kaufpreis mehr als 50 Prozent über dem durchschnittlichen Bodenrichtwert der Region, verweigert die Genehmigungsbehörde nach Paragraph 9 GrdstVG regelmäßig die Zustimmung. Im Jahr 2024 und auch im Ausblick auf 2026 bleibt diese Schwelle das wichtigste Instrument, um die Existenzgrundlage lokaler Betriebe zu schützen. Wenn Nicht-Landwirte als Käufer auftreten, ist die Hürde besonders hoch. Sie erhalten die Genehmigung oft nur, wenn kein aufstockungsbedürftiger Vollerwerbslandwirt bereit ist, die Fläche zu den gleichen Konditionen zu übernehmen.
Vorkaufsrechte und die Rolle der BBV LandSiedlung
In Bayern spielt die BBV LandSiedlung GmbH eine zentrale Rolle als staatlich anerkannte Landsiedlungsgesellschaft. Sie übt das gesetzliche Vorkaufsrecht aus, falls ein Nicht-Landwirt eine Fläche kaufen möchte, die ein lokaler Landwirt zur Existenzsicherung benötigt. Nach der Anzeige des Kaufvertrags hat die Behörde drei Monate Zeit, die Genehmigung zu prüfen. Käufer sollten deshalb frühzeitig den Dialog mit den örtlichen Ämtern suchen. Eine bewährte Strategie zur Sicherung der Transaktion ist der Abschluss von langfristigen Pachtverträgen mit lokalen Erzeugern vor dem eigentlichen Kauf, um die agrarstrukturelle Relevanz zu untermauern.
Steuerliche Aspekte beim Landkauf
Bayern verteidigt auch 2026 seine Position als attraktiver Standort durch eine vergleichsweise niedrige Grunderwerbsteuer von 3,5 Prozent. Im Gegensatz zu Bundesländern mit Sätzen von bis zu 6,5 Prozent spart dies bei großen Investitionen fünfstellige Beträge. Für Investoren im Privatvermögen gilt zudem die zehnjährige Spekulationsfrist nach Paragraph 23 EStG. Werden Flächen innerhalb dieses Zeitraums mit Gewinn verkauft, unterliegt der Ertrag dem persönlichen Einkommenssteuersatz. Professionelle Agrarbetriebe nutzen häufig das Buchwertprivileg oder die 6b-Rücklage, um Veräußerungsgewinne steuerneutral in neue Flächen zu reinvestieren.
AgrarKapital: Ihre Experten für landwirtschaftliche Flächen
Der Erwerb oder Verkauf von Ackerland erfordert tiefgreifendes Wissen über regionale Besonderheiten. AgrarKapital hat sich als spezialisierter Partner in der Region etabliert. Wir konzentrieren uns exklusiv auf landwirtschaftliche Flächen in Niederbayern und verfügen über ein gewachsenes Netzwerk zu lokalen Landwirten, Investoren und Behörden. Ein wesentlicher Vorteil unserer Arbeit liegt in der absoluten Diskretion. Viele unserer Transaktionen finden komplett als Off-Market-Deals statt. Das bedeutet, dass hochwertige Flächen gar nicht erst in öffentlichen Immobilienportalen erscheinen. Dies schützt die Privatsphäre der Beteiligten und verhindert unnötige Preisspekulationen auf dem freien Markt.
Wir begleiten unsere Kunden durch den gesamten Prozess. Unser Full-Service-Ansatz beginnt bei der ersten Analyse und endet erst mit der erfolgreichen Beurkundung beim Notar. Wir verstehen die emotionalen und wirtschaftlichen Werte, die in jedem Hektar Boden stecken. Deshalb setzen wir auf eine persönliche Beratung, die über das rein Geschäftliche hinausgeht.
Warum AgrarKapital der richtige Partner ist
Unsere Erfolgsbilanz belegt unsere Marktstellung. Allein im Kalenderjahr 2024 haben wir über 180 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche erfolgreich vermittelt. Wir bewerten komplexe Agrarimmobilien nicht nur nach dem einfachen Bodenrichtwert; wir beziehen Pachtverträge, die aktuelle Ertragssituation und das langfristige Entwicklungspotenzial der Region ein. Verkäufer profitieren von unserem direkten Zugang zu einem Pool aus bonitätsstarken Käufern. Wir prüfen die Finanzkraft potenzieller Interessenten bereits im Vorfeld. Das sichert eine zügige Abwicklung ohne langwierige Verzögerungen durch Banken. Unsere Expertise umfasst dabei alle Teilbereiche, von klassischen Ackerflächen bis hin zu spezialisierten Sonderkulturen oder forstwirtschaftlichen Anteilen.
Ihr Weg zur kostenlosen Flächenbewertung
Der Marktwert für landwirtschaftliche Flächen in Niederbayern unterliegt ständigen Schwankungen durch Agrarreformen und regionale Nachfrageänderungen. Eigentümer benötigen daher eine verlässliche Datengrundlage. Unser Prozess für die Wertermittlung ist einfach und transparent gestaltet. Sie übermitteln uns die grundlegenden Katasterdaten sowie Informationen zur aktuellen Bewirtschaftung.
Unsere Experten analysieren die Bodenqualität anhand der Ertragsmesszahlen und gleichen diese mit den realisierten Preisen der letzten 12 Monate ab. Wir berücksichtigen dabei spezifische Faktoren wie die Feldstückgröße, die Hangneigung und die Erreichbarkeit durch moderne Landmaschinen. Lassen Sie Ihre Fläche jetzt kostenlos von AgrarKapital bewerten und erhalten Sie innerhalb kurzer Zeit eine fundierte Analyse Ihres Kapitals. Dieser Service ist für Sie vollkommen unverbindlich und bildet die ideale Entscheidungsgrundlage für Ihre zukünftige Planung.
Ihre Strategie für erstklassigen Boden in Niederbayern
Der Erwerb hochwertiger Böden erfordert im Jahr 2026 eine präzise Marktkenntnis und schnelle Reaktionszeiten. Die hohe Bodenbonität in Regionen wie dem Gäuboden bleibt ein entscheidender Faktor für stabile Erträge und langfristigen Werterhalt. Wer heute in landwirtschaftliche flächen niederbayern investiert, sichert sich eine der begehrtesten Ressourcen des deutschen Agrarmarktes. Rechtliche Sicherheit und eine fundierte Preisbewertung bilden dabei die Basis für jede erfolgreiche Transaktion. Da die Nachfrage das Angebot oft übersteigt, ist ein professionelles Netzwerk vor Ort für Käufer und Verkäufer gleichermaßen unverzichtbar.
AgrarKapital unterstützt Sie mit jahrelanger Erfahrung und lokaler Verwurzelung. Im Jahr 2024 haben wir bereits 180 Hektar Fläche erfolgreich vermittelt und dabei stets höchste Diskretion gewahrt. Wir kennen die spezifischen Anforderungen des bayerischen Marktes genau und bieten Ihnen maßgeschneiderte Lösungen. Vertrauen Sie auf einen Partner, der Ihre Sprache spricht und den tatsächlichen Marktwert Ihres Landes kennt. Jetzt kostenlose Bewertung für Ihre Agrarfläche anfordern und eine unverbindliche Marktwertanalyse erhalten. Starten Sie noch heute Ihr nächstes Projekt mit einem Experten an Ihrer Seite und bringen Sie Ihr Vorhaben zum Erfolg.
Häufig gestellte Fragen zum Landkauf in Niederbayern
Was kostet ein Hektar Ackerland in Niederbayern im Jahr 2026 durchschnittlich?
Ein Hektar Ackerland in Niederbayern kostet im Jahr 2026 durchschnittlich rund 108.000 Euro. In den erstklassigen Lagen des Gäubodens erreichen die Preise Spitzenwerte von bis zu 160.000 Euro pro Hektar. Die Preise hängen stark von der Bodenbeschaffenheit und der regionalen Nachfrage ab, wobei die Werte seit 2020 jährlich um etwa 3 bis 5 Prozent gestiegen sind.
Darf jeder Nicht-Landwirt problemlos landwirtschaftliche Flächen in Bayern kaufen?
Nicht-Landwirte können landwirtschaftliche Flächen in Niederbayern nur unter Vorbehalt erwerben, da das Grundstückverkehrsgesetz den Vorrang für aktive Landwirte sichert. Wenn ein Landwirt die Fläche zur Aufstockung seines Betriebs benötigt und den Kaufpreis aus eigenen Mitteln oder Krediten deckt, wird die Genehmigung für den Nicht-Landwirt oft versagt. Ab einer Größe von 0,25 bis 2 Hektar greifen diese strengen behördlichen Prüfverfahren ein.
Was ist der Unterschied zwischen Ackerzahl und Ertragsmesszahl?
Die Ackerzahl beschreibt die rein natürliche Ertragsfähigkeit eines Bodens auf einer Skala von 1 bis 100. Im Gegensatz dazu stellt die Ertragsmesszahl (EMZ) den Wert des gesamten Flurstücks dar, indem die Ackerzahl mit der Fläche in Quadratmetern multipliziert wird. Ein Hektar mit einer Ackerzahl von 80 ergibt somit eine EMZ von 8.000, was als Basis für die steuerliche Bewertung dient.
Wie läuft das Genehmigungsverfahren nach dem Grundstückverkehrsgesetz ab?
Das Verfahren beginnt nach der Beurkundung beim Notar, der den Kaufvertrag zur Genehmigung an das zuständige Landratsamt übermittelt. Die Behörde prüft innerhalb einer Frist von einem Monat, ob der Verkauf die Agrarstruktur gefährdet oder eine ungesunde Verteilung von Grund und Boden darstellt. In schwierigen Fällen wird die Frist auf drei Monate verlängert, um die Kreisbauernschaft und andere Gremien einzubeziehen.
Welche Rolle spielt das Vorkaufsrecht der BBV LandSiedlung beim Verkauf?
Die BBV LandSiedlung übt das gesetzliche Vorkaufsrecht aus, um landwirtschaftliche Flächen in Niederbayern für aktive Landwirte zu sichern. Das Unternehmen tritt in den Kaufvertrag ein, wenn ein Nicht-Landwirt eine Fläche kauft, die ein lokaler Landwirt dringend zur Existenzsicherung braucht. Im Jahr 2024 wurde dieses Recht in Bayern bei etwa 1,8 Prozent aller Verkaufsfälle angewendet, um eine Zersplitterung der Flächen zu verhindern.
Wie finde ich heraus, ob mein Grundstück im Gäuboden liegt?
Die genaue Lage im Gäuboden lässt sich über den BayernAtlas oder die Bodenrichtwertkarten des Freistaats Bayern bestimmen. Diese Region erstreckt sich primär über die Landkreise Straubing-Bogen, Deggendorf und Passau entlang der Donau. Typisch für Grundstücke im Gäuboden sind Lössböden mit einer Ackerzahl von über 85, die zu den fruchtbarsten Standorten in ganz Deutschland zählen.
Lohnt sich der Kauf von Waldflächen in Niederbayern als Geldanlage?
Der Kauf von Waldflächen im Bayerischen Wald oder im Hügelland lohnt sich 2026 vor allem als wertstabile Sachanlage mit einer Rendite von etwa 1,5 Prozent pro Jahr. Die Preise für forstwirtschaftliche Flächen liegen aktuell zwischen 2,80 und 5,50 Euro pro Quadratmeter. Neben dem Holzzuwachs gewinnen diese Flächen durch CO2-Zertifikate und ökologische Ausgleichsmaßnahmen zunehmend an finanzieller Bedeutung für private Investoren.
Welche Unterlagen benötige ich für eine fundierte Wertermittlung?
Für eine präzise Wertermittlung sind ein aktueller Grundbuchauszug, der Auszug aus der Flurkarte und der Nachweis über die Ertragsmesszahl zwingend erforderlich. Zudem sollten Sie bestehende Pachtverträge und Informationen über Drainagen oder öffentlich-rechtliche Baulasten bereithalten. Diese Dokumente geben Aufschluss über die tatsächliche Nutzbarkeit und verhindern spätere Preiskorrekturen aufgrund unbekannter Belastungen oder schlechter Bodenwerte.
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